Home | Impressum | Sitemap | KIT

Praktikumsrichtlinien für den Diplom-Studiengang Bauingenieurwesen

(Anlage 1 zur Studien- und Prüfungsordnung vom19.04.2005)

Anlage 1

Baupraktikum

1. Zweck der praktischen Tätigkeit

Die praktische Tätigkeit hat den Zweck, an den zukünftigen Beruf heranzuführen, Verständnis für die Belange der Praxis zu vermitteln und einen Einblick in Organisation und Ablauf einer Baustelle oder einer Firma zu geben. Nicht zuletzt soll der Praktikant die sozialen Verhältnisse kennen lernen.

2. Mindestdauer

Die Mindestdauer der praktischen Tätigkeit beträgt 13 Wochen. Diese können in Teilabschnitten von mindestens 2 Wochen abgeleistet werden. Das Praktikum kann zu Teilen oder im Ganzen entweder im Inland oder im Ausland abgeleistet werden. Es wird empfohlen, einen ersten Teilabschnitt des Praktikums spätestens vor dem Ende des Grundfachstudiums abzuleisten. Dies kann auch vor Aufnahme des Studiums erfolgen. Ein weiterer Teilabschnitt soll in einem Bereich des geplanten Vertiefungsstudiums abgeleistet werden.

3. Anrechnungsfähige Tätigkeiten

Als Tätigkeit gelten sowohl praktische Arbeiten (manuell handwerkliche Tätigkeiten) auf der Baustelle bei einem Unternehmen aus dem Bauhauptgewerbe als auch Tätigkeiten in Ingenieurbüros, in Ver- und Entsorgungsbetrieben, Umwelteinrichtungen, bei der Bundeswehr, beim Technischen Hilfswerk, im Zivildienst oder ähnlichen Einrichtungen. Die Mindestzeit für die praktische Arbeit beträgt 6 Wochen.

Die Auswahl der Sachgebiete wird dem Praktikanten freigestellt, jedoch sollten diese vielseitig sein und mindestens zwei nach Möglichkeit unterschiedlich strukturierten Bereichen zugeordnet sein. Zur Absicherung der späteren Anerkennung des Praktikums ist im Zweifelsfall eine vorherige Absprache mit dem Praktikumsamt empfehlenswert.

Für Körperbehinderte können durch Rücksprache mit dem Praktikumsamt weitergehende Sonderregelungen getroffen werden.

Einschlägige berufspraktische Tätigkeiten werden auf das Baupraktikum angerechnet. Die Entscheidung trifft das Praktikumsamt.

4. Praktikumsstellen

Die Wahl geeigneter Praktikumsstellen bleibt dem Praktikanten überlassen. Anerkannt wird jeder Betrieb, der dem Praktikanten eine Ausbildung im Sinne der in Abschnitt 1 angegebenen Grundsätze gewährt.

5. Praktikumszeugnisse und Tätigkeitsberichte

Über die Teilabschnitte sind Praktikumszeugnisse und Tätigkeitsberichte vorzulegen; beide müssen jeweils von den Firmen durch Unterschrift und Stempel bestätigt werden.

Die Tätigkeitsberichte sollen in kurzen Beschreibungen und ergänzenden Skizzen die wesentlichen Arbeitsvorgänge und Arbeitsverfahren sowie einen Überblick über die weiteren Tätigkeiten wiedergeben. Die Praktikumszeugnisse sollen inhaltlich dem im Praktikumsamt erhältlichen Muster entsprechen.

6. Anerkennung des Praktikums

Nach positiver Prüfung der Praktikumszeugnisse und der Tätigkeitsberichte erkennt das Praktikantenamt das Praktikum auf der Zulassungsbescheinigung an. Bei fremdsprachigen Zeugnissen können beglaubigte Übersetzungen gefordert werden.

Vorlage für ein Praktikumszeugnis - Download als PDF