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Historische Entwicklung

Der Bereich Wasserwirtschaft und Kulturtechnik mit dem zugehörigen Wasserbaulaboratorium ist einer der zentralen Bereiche der Fakultät für Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften der seit 1825 bestehenden Universität Karlsruhe (TH). Er wird seit 1995 mit der Widmung "Wasserbau und Wasserwirtschaft" von Franz Nestmann geleitet.

Das dem Bereich zugehörige Wasserbaulaboratorium wurde 1901 vom Hydrauliker und Kulturtechniker Theodor Rehbock gegründet. Nach Rehbocks Emeritierung ist das Labor nach seinem Gründer benannt worden.

Das Wasserbaulabor verfügt über eine modern ausgestattete 2.500 m² große Versuchshalle, in der außer für mehrere fest installierte Forschungsrinnen Platz für den Aufbau und Betrieb von Modellen zur Bearbeitung praktischer und grundsätzlicher Fragestellungen ist. Alle hydraulisch-wasserbaulichen Modelle werden am Institut selbst konzipiert und in der eigenen Werkstatt gebaut. Für kultur-technische Arbeiten steht ein modernes bodenphysikalisches Labor zur Verfügung.

 
Links: Theodor Rehbock
Der Gründer des Labors (Mitte) bei der Vorführung eines Modells. Linker Bildteil: Damaliger Oberingenieur, rechter Bildteil: Auftraggeber
Mitte: Modellaufbau im Theodor-Rehbock-Wasserbaulaboratorium
Das Flussbett wird für den Modellaufbau anhand von Querprofilen maßstäblich nachgebildet; Bauwerke wie Krafthaus und Wehranlage werden nach Maß in der Werkstatt vorgefertigt und in das Modell eingesetzt.
Rechts: LDA-Messung Einsatz eines Laser-Doppler-Anemometers zur Messung von Partikelbewegungen in Fluidströmungen

Hard- und Softwareausstattung

  • Mehrere Hochleistungs-Workstations für hydraulische und hydrologische numerische Simulationen, digitale Bildverarbeitung und -auswertung
  • vernetzte Arbeitsplatzrechner, Online-Nutzung der Uni-Höchstleistungsrechner
  • leistungsfähige kommerzielle und eigenentwickelte Software: CAD, GIS, Datenbanksysteme, 1D/2D/3D-hydrodynamisch-numerische Verfahren, eigene Programmpakete
  • Peripheriegeräte: Plotter, Farb- und Laserdrucker, Scanner, digitale Foto- und Videografie.