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Erarbeitung eines Hochwasserschutzkonzepts für die Ortslage Althornbach/Pfalz

Erarbeitung eines Hochwasserschutzkonzepts für die Ortslage Althornbach/Pfalz
Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Dennis Harlacher, Dr. Ing. Peter Oberle

Starttermin:

2008

Endtermin:

2009

Projektlaufzeit: 2008-2009

 

Auftraggeber / Kooperationspartner:

  • Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz (LUWG RLP)
  • Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd)
  • Verbandsgemeinde Zweibrücken Land
  • Landkreis Südwestpfalz
  • Vertreter der Gemeinde Althornbach

 

Veranlassung / Zielsetzungen:

  • Erarbeitung eines nachhaltigen Hochwasserschutzkonzepts für die Ortslage Althornbach
  • Lokalisierung von Abflusshindernissen im Gewässerbett und auf den Vorländern
  • Lokale Querschnittseinengung verursacht oberstrom eine Erhöhung der Wasserspiegellagen und führt zu einer abflussabhängigen Gefährdung der Ortslage
  • Ermittlung von Bemessungswasserständen für bauliche Schutzmaßnahmen (Objektschutz, Schutzdeiche)
  • Quantifizierung der Auswirkungen von Maßnahmen auf den Hochwasserabfluss sowohl im Bereich der Ortslage als auch für die Ober- und Unterlieger (Rückstaueffekte, Veränderung von Retentionsvolumen)

 

Methoden / Entwicklungen / Vorgehensweise:

  • Analyse der hydraulischen Situation im Hochwasserfall für den Bereich Althornbach auf Basis eines zweidimensionalen hydrodynamisch-numerischen (2D-HN-) Modells
  • Simulation verschiedener Maßnahmenvarianten (z. B. lokale Querschnittssaufweitung, Flutmuldenausbau, Gewässeraufweitung und -eintiefung) zur Verbesserung der Abflussleistung
  • Erarbeitung maßgebender Lösungskonzepte (Planungsvarianten) in enger Abstimmung mit einer institutionsübergreifenden Arbeitsgruppe (bestehend aus Vertretern der Kommunal-, Landesbehörden, der Gemeinde Althornbach und dem IWG)

 

Ergebnis:

  • Quantifizierung der Auswirkungen unterschiedlicher Maßnahmen (-kombinationen) auf die Wasserspiegellagen bei unterschiedlichen Hochwasserabflüssen (HQ25 - HQ130)
  • Quantifizierung der Veränderungen hinsichtlich der verfügbaren Retentionsvolumina als Grundlage möglicher Ausgleichsmaßnahmen
  • Erarbeitung eines Ausführungsvorschlages unter Berücksichtigung der Kosten-Nutzen-Relation

 


Simulation Hochwasser 1993 auf Basis eines 2D-HN-Verfahrens