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2008 - 2011 Hydraulische Modellierung der regionalen Wasserversorgung Annaba und El Tarf, Algerien

2008 - 2011 Hydraulische Modellierung der regionalen Wasserversorgung Annaba und El Tarf, Algerien
Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Axel Knobloch
Dipl.-Ing. Marion Vogel

Projektgruppe:

Abteilung Wasserversorgungsnetze

Förderung:

Gelsenwasser AG, GTZ IS

Die beiden Wilayat (Verwaltungsbezirke) Annaba und El Tarf befinden sich an der Mittelmeerküste im Nordosten Algeriens und beherbergen gemeinsam circa eine Million Einwohner (Stand April 2008). Der neugegründete algerische Wasserver- und Abwasserentsorger SEATA wird seit September 2008 im Rahmen eines Managementvertrages von der Gelsenwasser AG dabei unterstützt, die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung zu verbessern. Hauptziele sind die flächendeckende Einführung einer kontinuierlichen Wasserversorgung und die Reduzierung der hohen scheinbaren und realen Wasserverluste.

Das IWG übernimmt dabei das Teilprojekt „Hydraulische Modellierung“ und ist zuständig für die Erstellung von Rechennetzmodellen der regionalen Hauptverteilung und der kommunalen Versorgungsnetze. Die Hauptverteilung mit einer Gesamtlänge von über 1.000 km fördert Wasser aus zwei Stauseen und zahlreichen Brunnen zu den insgesamt 36 Kommunen des Versorgungsgebietes. Die kommunalen Versorgungsnetze reichen von ländlichen Gemeinden mit nur 2.000 Einwohnern bis zur Großstadt Annaba mit 235.000 Einwohnern.

Die Leistungen des IWG gliedern sich in folgende Teilaspekte:

  • Koordinierung und Unterstützung der Datenerhebung zur Einrichtung eines GIS-basierten Netzkatasters
  • Numerische Modellierung der regionalen Hauptverteilung und der kommunalen Versorgungsnetze
  • Einteilung von Druck- und Versorgungszonen, Identifizierung von Schwachstellen und modelltechnische Unterstützung der Wasserverlustortung
  • Planung und Überwachung der phasenweisen Einführung einer kontinuierlichen Wasserversorgung

Unterstützt wird das IWG durch das algerische Vermessungsbüro GeoSystem Consult, das für die Datenerhebung und den Aufbau des regionalen GIS zuständig ist, sowie durch einen Mitarbeiter der GTZ, der die Arbeiten vor Ort koordiniert.

Partner:

 

Weitere Informationen: